Rodrigo Mabunda
Rodrigo wurde 1985 in Maputo, Mosambik, geboren. Armando Mabunda lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt. Als Autodidakt begann er mit 15 Jahren zu arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er übte verschiedene Tätigkeiten als Marktverkäufer und Mechaniker aus und versuchte gleichzeitig, sein Studium fortzusetzen, das er jedoch letztendlich nicht abschloss. Während dieser langen Arbeitszeiten entdeckte er das Zeichnen, zunächst als Mittel, um wach zu bleiben. Er experimentierte mit verschiedenen Papiersorten, fand aber auf recyceltem Karton das ideale Medium, um seine eigenen Werke zu entwickeln.
Im Laufe der Zeit entwickelte Rodrigo seine eigene Bildsprache. Seine mit Kugelschreiber auf Kartons angefertigten Zeichnungen offenbaren dichte und chaotische Erzählungen voller sich überschneidender und verrenkter Figuren. Diese Kompositionen spiegeln den mosambikanischen Alltag wider: Feste, Märkte, Zeremonien und stets geschäftige Straßen.
Sein älterer Bruder, der Künstler Gonçalo Mabunda, Es war ein ständiger Einfluss. Doch erst 2015, nach dem Besuch eines Sammlers, erkannte Rodrigo das wahre Potenzial seiner Arbeit. Von diesem Moment an, ermutigt von Kris Khachatourian, begann er, regelmäßiger zu produzieren. Kurz darauf nahm er über das Akka Project, das ihn mittlerweile international vertritt, an Ausstellungen in Dubai teil.
Gruppenausstellungen und Künstlerresidenzen
Im Laufe seiner Karriere hat Rodrigo Mabunda an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter 2019 an „Mozambique: Exploring The In Between“ im Akka Project Venezia in Italien und an „The Mabundas“ im Portugiesischen Kulturzentrum in Maputo, Mosambik. Im Jahr zuvor, 2018, war er an mehreren Ausstellungen beteiligt, unter anderem im Núcleo de Arte in Maputo, auf der Joburg Art Fair in Johannesburg, Südafrika, an „Xitiko Ni Mbaula“ in der Roda Viva in Lissabon, Portugal, auf der Tokyo International Art Fair in Japan, an „Redimensão“ in der Galerie 1834 in Maputo und an der World Art Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. 2017 nahm er außerdem an der Ausstellung „Colecção Crescente“ in der Kulungwana Gallery in Maputo teil. Gleichzeitig absolvierte sie zwischen Mai und Juni 2018 einen Künstleraufenthalt in Óbidos, Portugal, eine Erfahrung, die dazu beitrug, ihre künstlerische Praxis zu vertiefen und ihr eigenes Werk weiterzuentwickeln.