João Maria Gusmão
Johannes Mary Gusmão (Lissabon, 1979) hat über mehr als zwei Jahrzehnte ein einzigartiges Werk geschaffen, das experimentelles Kino, Fotografie, SkulpturZeichnen, Literatur und Kuratieren.
Zwischen 2001 und 2018 zeichnete er sich durch seine intensive Zusammenarbeit mit Pedro Paiva aus, eine Partnerschaft, die die portugiesische Gegenwartskunst nachhaltig prägte. In dieser Zeit schufen sie eine umfangreiche Sammlung von 16-mm-Filmen, die in immersiven Installationen präsentiert wurden. Diese Werke waren in Zyklen wie beispielsweise … organisiert. Magnetische Ausflüsse, Abyssologie Und PapageiDarüber hinaus erkannten Kritiker die Fähigkeit des Duos, durch philosophische, biologische und parawissenschaftliche Beobachtungen „den Abgrund zu ergründen“.
Parallel dazu erweiterte er seine Tätigkeit auf das Kuratieren. Eines der wichtigsten Beispiele ist das Projekt, das Eugène Frey im Nouveau Musée National de Monaco (2020) gewidmet war und in dem er eine alternative Interpretation der Geschichte der Lichtprojektion präsentierte.
João Marias internationale Karriere Gusmão Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine kontinuierliche Präsenz in hoch angesehenen Institutionen aus. Der Künstler präsentierte seine Werke im Serralves Museum in Porto und im Haus der Kunst in München, die beide für ihre Bedeutung in der europäischen Kunstszene bekannt sind. Er stellte außerdem im KW Institute for Contemporary Art in Berlin und im … aus. Camden Arts CentreIn London stellte sie in Institutionen aus, die konzeptuelle und experimentelle Kunstformen schätzen. Ihre Arbeiten wurden außerdem in der Ikon Gallery in Birmingham, der Kunsthalle Düsseldorf und dem Centre Pompidou-Metz gezeigt, was ihre internationale Präsenz in der Kunstszene weiter stärkte. In den USA präsentierte sie Projekte im New Museum in New York. Sie nahm zudem an der Biennale von Venedig teil, wo sie Portugal vertrat, sowie an der Gwangju Biennale in Südkorea, einer der einflussreichsten Plattformen für zeitgenössische asiatische Kunst.
Neben seiner institutionellen Präsenz pflegt er regelmäßige Kooperationen mit Künstlern wie Alexandre Estrela, Mattia Denisse und Gonçalo Pena. Diese Partnerschaften vertiefen den Dialog über Film, Philosophie und visuelle Experimente. Zudem arbeitet er kontinuierlich mit der ZDB – Galeria Zé dos Bois in Lissabon zusammen, wo er kuratorische, redaktionelle und Ausstellungsprojekte entwickelt.