Ângelo de Sousa.
Angelo de Sousa (1938-2011) war geprägt von Farb- und Formelementen und führte den Minimalismus in Portugal ein. Auf der ständigen Suche nach Einfachheit zeichnen sich seine Gemälde und Skulpturen durch große Farbflächen mit geometrischen Figuren aus. Durch die Manipulation von Trägern – Aluminium, Eisen und Stahl – erzielt Ângelo de Sousa in seinen Werken maximale Wirkung mit minimalen Ressourcen. Neben Malerei und Bildhauerei beschäftigte er sich ab Ende der 60er Jahre auch mit anderen Aspekten wie Zeichnung, Fotografie, Szenografie und sogar experimentellem Kino. Im Laufe der Jahre vertrat er Portugal auf mehreren Biennalen und sein künstlerisches Schaffen fand internationale Anerkennung auf der Biennale von São Paulo 1975, bei der er mit einem Preis ausgezeichnet wurde.